Wortwahl beim Bloggen

Einige Leser*innen könnten sich an meinen Formulierungen stören. Vieles dreht sich um Merkmale, die in unserer Gesellschaft als vermeintlich ‚typisch männlich/weiblich‘ assoziiert werden. Diese binäre Geschlechterordnung halte ich für überholt und scheiße, aber leider vorherrschend. Da ich mein Leben aber nicht in einem Paralleluniversum oder auf einem Traumplaneten ohne Schubladen und Kategorien verbringe, komme ich nicht umhin, einige Merkmale und Eigenschaften vor diesem Horizont einzuordnen.

Deswegen verzeiht mir bitte, wenn ich ab und zu auf Stereotype zurückgreife. Trans* fängt für mich nach der Erkenntnis an, dass Gender konstruiert ist. Auch wenn ich finde, dass es gesellschaftsordnend nicht nötig ist, sein Gender zu etikettieren, bin ich mit einem weiblich-Etikett eben nicht zufrieden. Und das liegt daran, dass Trans* eine sehr körperliche Komponente hat, die auch nicht durch gesellschaftliches Auflösen des binären Systems verschwindet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: